Das Fabelhafte-Freunde-Buch

Das Kinderbuch "Das Fabelhafte-Freunde-Buch" (ISBN 978-385253-614-9) mit Geschichten und Illustrationen aus meiner Feder ist im E. Weber Verlag erschienen.

Hier gibt es eine kleine Leseprobe daraus:

 

Moritz, der Dackel

Moritz war am 20. März auf die Welt gekommen, genau an jenem Tag, an dem der Frühling beginnt. Draußen war es noch recht kalt zu dieser Jahreszeit, doch Moritz störte das nicht. Er lag in seinem Körbchen und schlief. Dicht an seine Mama und an seine Geschwister gekuschelt, verbrachte er die zwei Wochen seines Lebens und sah nur auf, wenn er hungrig war.

Doch eines Morgens hörte er einen Laut. Er hob den Kopf, stellte die Ohren auf und lugte neugiereig über den Rand des Körbchens. Die Tür zur Scheune, in der er mit seiner Hundefamilie wohnte, stand offen, und helles Sonnenlicht fiel herein.

Tollpatschig versuchte er, seine Beine durchzustrecken und machte sich daran, aus dem Körbchen zu klettern.

Das gelang ihm jedoch beim ersten Mal noch nicht besonders gut und er plumpste über den rand auf den Boden. Verdattert schaute er herum und rappelte sich wieder auf.

„Riechst du das auch?“, fragte plötzlich einer der anderen Welpen, der ihm sogleich gefolgt und ebenfalls aus dem Körbchen gepurzelt war. „Ja, ich rieche auch etwas!“, antwortete Moritz. Verwundert streckte er seine Schnauze hoch in die Luft und schnupperte, denn hundert fremdartige Gerüche stiegen ihm in die Nase. Sogleich machte er sich daran, seine Umgebung zu erforschen.

Die nächsten Wochen vergingen rasch und jeden Tag geschah irgendetwas Aufregendes. Gemeinsam mit seinen Geschwistern erkundete er zuerst die Scheune, und als draußen die Frühlingssonne die Tage erwärmte, streunten und tollten die Welpen im Garten herum.

Eines Tages ging das Gartentor auf und ein Mann trat ein. Moritz sah ihn und lief sofort auf ihn zu. „Na, du Kleiner!“, sagte der Mann und bückte sich, um den kleinen Moritz zu kraulen. „Du bist ja ein neugieriges Kerlchen!“ Moritz wedelte wie wild, denn er mochte den Geruch, den der Fremde an sich trug und genoss die Streicheleinheiten in vollen Zügen.

„Den nehme ich“, sagte der Mann zum Frauchen von Moritz, und sogleich wurde der kleine Dackel in eine Decke eingewickelt, in ein Körbchen gesetzt und von dem Fremden mitgenommen. Moritz war sehr aufgeregt.

Hätte er sich doch besser verstecken sollen? Wo würde er jetzt wohl hingebracht? Er verkroch sich tiefer in die fremd riechende Decke und hatte auf einmal große Angst. Um ihn herum hörte er Geräusche, die er noch nie zuvor gehört hatte. Es rumpelte und polterte und das Körbchen, in dem er saß, wackelte ziemlich hin und her. Doch auf einmal wurde das Körbchen abgestellt…

 

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Mag. Doris Alexandra Artner

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